9. September 2008
15. Februar 2007
400 Morde in 14 Jahren
Es klingt absurd, ist aber leider real: In den mexikanischen Städten Ciudad Juarez und Chihuahua sind in den vergangenen 14 Jahren geschätzte 400 Frauen verschwunden. Die meisten werden als verunstaltete Leichen wieder gefunden, viele verschwinden für immer. Diverse Verdächtige sitzen wohl im Gefängnis, aber richtig aufgeklärt wurde die Mordserie noch nicht und es werden schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhoben, die erst seit einer internationalen Flut von Briefen begonnen haben gewissenhaft zu ermitteln. Gleichzeitig wirbt Ciudad Juarez auf der offiziellen Homepage um Touristen. Da werden z.B. die Top Ten Travel Tips angekündigt: "Coming Soon...how to Survive travel in Cd. Juárez!" So stetig die Sonne auch scheinen mag in Mexiko - man sollte sich gut überlegen, welche Länder man mit seinen Urlaubsausgaben unterstützt.Amnesty International über die Frauenmorde.
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14. Februar 2007
Dr. Beach
Dr. Stephen P. Leatherman alias Dr. Beach ist Professor für Environmental Studies an der Florida International University (FIU) in Miami und zeichnet seit 1991 alljährlich America's Best Beaches aus: www.drbeach.org. Das sind die Top Ten des vergangenen Jahres, die Liste für 2007 ist noch nicht veröffentlicht:1. Fleming Beach Park, Maui, Hawaii
2. Caladesi Island State Park, Dunedin, Florida
3. Ocracoke Island, Outer Banks, North Carolina
4. Coopers Beach, Southampton, New York
5. Hanalei Bay, Kauai, Hawaii
6. Main Beach, East Hampton, New York
7. Coast Guard Beach, Cape Cod, Massachusetts
8. Coronado Beach, San Diego, California
9. Hamoa Beach, Maui, Hawaii
10. Barefoot Beach Park, Bonita Springs, Florida
13. Februar 2007
Koh Samui for friends
9 Euro kostet der günstigste Bungalow im Long Island Resort pro Person. Ich würde allerdings zur Beachfront Suite mit Open-Air-Bad ab 35 Euro pro Person raten. Eine Offenbarung, wenn man nach langer Reise morgens aufwacht und aus dem Bett auf den weißen Sandstrand blickt. Den Pool auf dem Foto dürfen natürlich alle Resort-Bewohner benutzen. Das Besondere am Long Island Resort sind die Besitzer: Desmond, ein britischer Fotograf und Zyniker sowie seine thailändische Frau, deren Spirit das Hotel zum Geheimtipp macht. Auch Thailands TV-Stars kommen gerne mal übers Wochenende hierher. Falls jemand hinfahren sollte, bitte schöne Grüße ausrichten - mein Urlaub dort war fantastico!www.longislandresort.com
12. Februar 2007
Müller Milch = Müll-Milch?
Hier kommen jede Menge Boykott-Aufrufe an. Was drin steht und ich recherchiert habe: Nach Greenpeace-Angaben beziehen die großen Molkereien Müller/Weihenstephan und Landliebe/Campina Milch von landwirtschaftlichen Betrieben, die genmanipulierten Mais anbauen und verfüttern. Theo Müller hat mit einem kleinen Trick 70 Millionen Euro Subventionen eingestrichen: Er hat ein Werk in Sachsen eröffnet, dafür aber andere geschlossen. Theo Müller selbst zog 2003 in die Schweiz, damit er in Deutschland keine Steuern zahlen muss. Demonstranten vertreibt er gerne eigenhändig und wohl auch handgreiflich. Angeblich unterstützt er zur Krönung der ganzen Misere die NPD.Greanpeace über Müller Milch
Das Manager Magazin über Theo Müller
11. Februar 2007
Starkult
SeenON! heißt dieses Internetversandhaus, das sich Models und große Erklärungen ebenso wie Fotoshooting spart und Produkte anbietet, die Stars, Serien-Charaktere, Filmdarsteller tragen. Egal ob Jackass, 007, die Desperate Housewives, Britney Spears oder Teri Hatcher - hier gibt es ihre Jeans, Unterwäsche, Lieblingsgetränke, Filmrequistiten, Sonnenbrillen, Einrichtungsgegenstände, Red-Carpet-Kleider ... zum Nachkaufen. Ziemlich clever würde ich sagen.www.seenon.com
8. Februar 2007
Leben im Yooland ab 273.000 Euro
Nein, ich bin nicht schwachsinnig geworden, sondern berichte von der altehrwürdigen Thalkirchner Straße 54 im Münchner Glockenbachviertel, erbaut 1912. Lange Jahre beherbergte das Gebäude die Bundesagentur für Arbeit. Wo es früher um Arbeit und Geldmangel ging, ist Anfang des Monats yoomünchen eingezogen. Auch yoohamburg wird gerade in der Hamburger HafenCity gebaut. Unter diesen unglaublichen Namen designed und möbliert Philippe Starck opulent-teure Unterkünfte, bei denen man ganz einfach aus vier Einrichtungsstilen wählen und mit ein paar Klamotten einziehen kann. Meinen Geschmack treffen die Wohungen nicht, aber wen interessiert das schon? Die Bewohner des yooland wahrscheinlich am allerwenigsten.
www.yooland.de
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7. Februar 2007
Berlins Super-Hot-Spot
Im Rodeo Club hat gerade Karl Lagerfeld mit Klaus Wowereit gespeist und Starfotograf David LaChapelle feierte die Vernissage zu seiner Fotoausstellung „Men, War & Peace“. Das Rodeo befindet sich im historischen Postfuhramt an der Oranienburger Straße, dessen unmarkierter Eingang wiederum kaum zu finden ist. Einlass gibt es nur mit Tischreservierung oder als Clubmitglied. Neu ist vor allem das Konzept: Drinnen wird im Kuppelsaal dinniert, später wird aus dem Restaurant ein Club - aber nur in den Nebenräumen wird getanzt, der Saal bleibt Kommunikations-Zone ohne Musik.www.rodeo-club.net
Jeans Engineering

PRPS heißt die neue Superjeans, die in Japan in Handarbeit den letzten Schliff zur optimalen Unperfektion bekommt. Jeans Engineering nennt sich dieses neue Handwerk. David Beckham trägt beispielswiese PRPS. Ab 250 Euro.
www.prpsgoods.com
6. Februar 2007
Versace Mansion
Wir bleiben in South Beach und gehen eine Hausnummer weiter. Das einzige Privathaus am Ocean Drive wurde 1930 gebaut, ging durch diverse Besitzverhältnisse, bis Gianni Versace das Anwesen erwarb. Er wurde 1997 auf den Stufen vor dem Haus erschossen, was die Casa Casuarina a.k.a Versace Mansion zum meistfotografierten Bauwerk Miamis machen sollte. Seit 2005 beherbergt die Villa ein Restaurant, ein Spa und einen Private Member Club nach europäischem Vorbild - klein und dennoch global (frei übersetzte Kurzfassung der Selbstbeschreibung).Nachtrag: Danke an Tanja H. aus München!
www.casacasuarina.com
Designhotel-Bubble?
Ich sehe es als erwiesen an, dass die großen Hotelketten die Idee "Designhotel" durch totale Übertreibung explodieren lassen wollen. Siehe W Hotels (Starwood), siehe Nhow (NH Hotels) und jetzt kommt Hyatt mit diesem schmucken 91-Zimmer-und-Suiten-Haus an Miamis South Beach an. Das Hotel Victor South Beach sieht gut aus, ist ideal gelegen und verlangt Zimmerpreise ab 375, an den Wochenenden ab 600 US-Dollar. So viel Perfektion - vielleicht wurde deswegen die Qualle als Corporate-Identity-Tier gewählt (Foto)?www.hotelvictorsouthbeach.com
4. Februar 2007
Bionade goes global
"A Brand-New Brew" titelte das US-Magazin "Time" im Januar und brachte die Geschichte der Ostheimer Bionade-Brauerei auf einer ganzen Seite. Mit ihrem "fizzy, fruity hit in Germany" wollen die nordbayrischen Erfinder jetzt die Welt erobern, bis 2008 stehen Japan und USA auf dem Plan. Das Neue und Besondere an Bionade ist die Herstellung, denn die rein biologischen Zutaten werden gebraut wie ein Bier, während andere Limonaden einfach zusammengemischt werden. Auf die Idee kam die Betreiber-Familie der Privatbrauerei Peter als mexikanische und amerikanische Biere in den 80er-Jahren begannen, Deutschland zu erobern. Acht Jahre dauerte die Entwicklung der Bio-Limo und kostete über eine Million Euro. Alles Geschichte: 2002 verkauften sich 2 Millionen Flaschen, 2006 waren es 70 Millionen.www.bionade.com
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3. Februar 2007
Der PR-Burger
Man nehme einen riesigen Burger, ein paar Silikon-getunte Mädels im Krankenschwestern-Outfit aus Latex, die die vollgefressenen Gäste im Rollstuhl rumfahren, nenne das Special des Hauses Bypass Burger, die Location Heartattackgrill und schon ist man weltweit in der Presse, auch wenn die Burgerbude in Tempe liegt. Well done!www.heartattackgrill.com
Was ist eigentlich mit.. New Orleans?
Katrina war im August 2005, davor lebten 1,3 Millionen Menschen im Großraum New Orleans, zwischenzeitlich nur noch die Hälfte, im Januar 2007 waren es schon wieder knapp 1,2 Millionen. The Big Easy erholt sich und auch der größte Wirtschaftszweig blickt wieder besseren Zeiten entgegen: Der Tourismus. Neben all den Besonderheiten, die New Orleans zur Legende gemacht haben, liegt die Stadt am Golf von Mexiko, die Temperaturen sind mit ca. 30 Grad ganzjährig Pool-tauglich. Am 9. Februar geht der Mardi Gras los, der berühmte fünftägige Fasching im French Quarter. Hier liegt auch das Royal Sonesta (Foto), genauer in der Bourbon Street, DZ ab 168 Dollar.www.sonesta.com/neworleans_royal
2. Februar 2007
Beyond Design
Reduzierte Formen und Farben und der typische Design-Puristismus werden in Kürze langweilen. In Japan geht der Trend bereits zum Vintage-Look (ein bisschen Sperrmüll-artig), wie dieser neue, superlässige Friseurladen im Tokioter Trend-Viertel Shibuya-ku zeigt.Hair Lounge, Shibuya-ku, Tokio
W Retreat & Spa - Maldives

Ernsthaft empfehlen kann ich dieses Hotel nicht - es kostet 9.800 US-Dollar pro Woche im günstigsten Zimmer ohne Flug und Verpflegung. Aber es ist durchaus gelungen und das erste Designhotel der Malediven. 21 Ws gibt es, sie gehören zu Starwood Hotels. Weitere sind geplant in South Beach, Fort Lauderdale, Austin, Las Vegas, Hollywood, Phoenix, Scottsdale, Philadelphia, Atlanta und Hoboken. International hat W Pläne für Hotels in Vieques, Barcelona, Hong Kong, Shanghai, Athen, Istanbul, Doha, Dubai und Koh Samui angekündigt. Und wenn weiterhin alle Hotelketten die Welt wie verrückt mit Design-Hotels überziehen, werden auch die Preise sinken.Atlanta, Chicago, Dallas, Honolulu, Los Angeles, Mexico City, Montreal, New Orleans, New York, San Diego, San Francisco, Seattle, Seoul, Silicon Valley, Malediven: www.whotels.com
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1. Februar 2007
Mondrian goes Phoenix
Der Asphalt vor dem Mondrian Hotel am Sunset Boulevard glitzert. Warum auch kein Hollywood-Glam für die Straßen? Das Mondrian selbst ist super-durchdesignt, die integrierte Sky Bar seit Jahren ein Hot Spot mit einem phantastischen Ausblick, im Sommer auch Open Air rund um den Pool (Foto). Jetzt haben die Betreiber in Scottsdale, Phoenix ein bereits bestehendes Design-Hotel übernommen. Dem einstigen James Hotel wurde jede Menge Mondrian verpasst und entstanden ist ein phantastisches Ressort an der Grenze zu Arizonas Wüste. Nicht nur Straßenbeläge lassen sich immer weiter verbessern! DZ jeweils ca. 390 Dollar.Wen wundert's: Auch das Delano gehört zur Hotel-Kette an der übrigens Cindy Crawfords Ehemann Rande Gerber maßgeblich beteiligt ist.
Scottsdale, Phoenix, Arizona, USA www.mondrianscottsdale.com
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29. Januar 2007
Daily Photo Projects
Gestern habe ich den Dachboden ausgeräumt. So viele Erinnerungen, alte Klamotten, Schuhe, Ordner... In Zukunft werde ich Erinnerungen virtuell sammeln. Darin gibt es bereits echte Meister, die ihr Leben seit Jahren minutiös dokumentieren. Daily Photo Project heißt diese Internet-Disziplin. Es bedeutet über Jahre hinweg jeden Tag ein Foto von sich selbst machen und sich selber beim Verändern zuzusehen. Darüber hinaus stellen viele die Dokumentation online - zusammen geschnitten zu einem Film. Bizarr, und interessant. Mit dem neuen MacBook geht das auch ganz einfach, denn der Fotoapparat sitzt im Bildschirm.Daily Photo Projects bei YouTube
Danke an Nadi, München
From Rice to Riches?
Früher entstanden Reichtümer in New York City aus Lumpen, heute aus Reispudding. Zumindestens im Fall dieses Reispudding-Shops. Milchreis-Liebhaber kombinieren verschieden flavorisierte Sorten mit Toppings wie Kokosnuss oder Marmelade und zahlen pro Portion 5 Dollar. Und wer außerhalb der Delivery-Zone aber in den USA wohnt, kann sich seinen Rice Pudding per Overnight-Express nach Hause schicken lassen.Nolita, Manhattan, New York City, USA, www.ricetoriches.com
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Nolita,
USA
The Travelling Fabulous Nobodies
www.travellingfabulousnobodies.blogspot.com: Funny Stuff from Beverly Hills!
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